Dekanat Rüsselsheim

Angebote und Themen

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        Dekanatssynode 23.2.2018

        Blick zurück und Perspektiven für die Zukunft

        Foto: Peter WagnerPröpstin Karin Held und Holger Tampe, Vorsitzender der Dekanatssynode.

        Die Frühjahrssynode des Dekanats stand ganz im Zeichen zwischen neuer Propsteizugehörigkeit und den Vorbereitungen auf den Zusammenschluss mit dem nördlichen Teil des Dekanats Ried. Pröpstin Karin Held stellte sich den Synodalen erstmals in der neuen Konstellation vor. Auch Harald Udo Kouba, Präses im Dekanat Ried, stellte sich in einem kurzen Grußwort vor und freut sich auf den Neustart ab 2019.

        "Starkenburg ist eine historisch gewachsene Region" betonte Pröpstin Karin Held, die sich auf der Frühjahrstagung der 7. Dekanatssynode den Synodalen vorstellte. Seit Oktober 2017 sind die Propsteien der EKHN neu geordnet, die Dekanate Dreieich, Rodgau und Groß-Gerau-Rüsselsheim gehören seitdem zur Propstei Starkenburg. Damit ist Starkenburg von drei großen Flüssen begrenzt - im Norden der Main, im Süden der Neckar, im Westen der Rhein - und die östlichen Grenzen berühren bereits Bayern. Damit entspricht die Region sogar weitgehend den Grenzen von 1803.

        In ihrer persönlichen Vorstellung wies Karin Held auf ihre Kindheit und Jugend im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke hin und auch darauf, dass es von ihrem derzeitigen Dienstsitz nur wenige hundert Meter zum Darmstädter Stadion sind. "Das Dekanat kennenlernen" möchte sie und offen sein für Fragen, die von Dekanatsseite an sie herangetragen werden.

        Trotz aller Veränderungen soll die Zahl der Pfarrstellen konstant bleiben. Erfreulich die Entwicklung bei Lektor*innen, Prädikant*innen und Ordinationen, die in nächster Zeit anstehen. Hier erging auch ein herzlicher Dank an die ausbildenden Gemeinden.

        Im Rückblick auf das vergangene Jahr erinnerte Karin Held noch einmal an das Reformationsjubiläum und die damit verbundenen Festgottesdienste, Veranstaltungen und Initiativen, die bis hin zu symbolischen Baumpflanzaktionen gingen. 

        Berichte des Vorsitzenden und Dekanin

        Holger Tampe, Vorsitzender der Dekanatssynode erinnerte in seinem Rückblick noch einmal an den Hessentag mit den vielfältigen Angeboten und an das Reformationsjubiläum - beide Großereignisse wurden vom Dekanat und den Gemeinden mit viel Einsatz erfolgreich gestemmt.

        Weitere wichtige Projekte, die bearbeitet wurden:
        - Einführung und Schulung des neuen Kinderschutzkonzeptes
        - Fortführung der Koordinationsstelle für Ehrenamtliche im Bereich der Flüchtlingsarbeit
        - Verkauf Haus Helwigstraße 30 in Groß-Gerau (ehem. Dekanatssitz GG)
        - der damit verbundene Umzug der Mitarbeitenden nach Rüsselsheim
        - Vertrag mit GPR-Klinikum
        - das  neue, regional aufgestellte gemeindepädagogische Konzept
        - die gemeindeübergreifende Trägerschaft für Kindertagesstätten (GÜT)
        - Mediation Dekanatssitz
        - Mitarbeitergespräche, Einführungen und Verabschiedungen von hauptamtlichen Mitarbeitenden

        Im Bericht von Dekanin Birgit Schlegel wurde insbesondere die pfarramtliche Situation erwähnt mit den Veränderungen im vergangenen Jahr:

        Der 0,5 Dienstauftrag von Pfarrer Dr. Dieter Becker zur Verwaltung einer Hälfte der 1,0 Pfarrstelle der Ev. Paulusgemeinde in Raunheim wurde bis zum 31.12.2019 verlängert. Die andere Hälfte der Pfarrstelle ist vakant.

        Pfarrerin z. P. Meike Sohrmann befindet sich seit 12. Juni 2017 in Elternzeit, wird aber ab 12. März 2018 wieder den Dienst auf ihrer Pfarrstelle in Mörfelden wahrnehmen. Ihre Vertretung bis zu diesem Zeitpunkt hatte (und hat) Pfarrerin Ksenija Auksutat übernommen.

        Pfarrerin Meike Melchinger, Ev. Kirchengemeinde Dornheim, befindet sich seit 9. September 2017 für ein Jahr in Elternzeit. Die Vakanzverwaltung hat Pfarrer Joachim Bundschuh aus Kelsterbach. Pfarrer Benjamin Krieg hat seit 1.12.2017 die Vertretung für eine halbe Stelle übernommen.

        Pfarrer z. P. Dr. Benedikt Hensel, 0,5 Pfarrstelle in Nauheim (Nauheim II) ist seit 10.9.2017 bis 31.12.2019 beurlaubt. Pfarrerin Loretta Stroh ist seit 1.1.2018 zur Unterstützung in Nauheim.

        Pfarrer Bernd Giehl ist seit 1.1.2018 im Dekanat Ried, zuvor war er in der Ev. Bonhoeffergemeinde in Rüsselsheim tätig. Aktuell wird die Bonhoeffergemeinde durch Pfarrer Peter Dennebaum unterstützt.

        Pfarrerin z.P. Katharina Meckbach hat ihren Dienst in Bischofsheim am 1.1.2018 begonnen. Ordinationstermin ist der 2. April 2018 (Ostermontag), 10.00 Uhr in der ev. Kirche in Bischofsheim.

        Pfarrer z.P. Sebastian Gerisch hat seinen Dienst in der Luthergemeinde in Rüsselsheim, am 1.1. 2018 begonnen. Ordinationstermin ist der 10. März 2018 (Samstag), 18.00 Uhr, in der Lutherkirche in Rüsselsheim.

        Die Verabschiedung von Pfarrer Klaus Bastian, Bischofsheim, durch Pröpstin Karin Held in den Ruhestand wird im Gottesdienst am Sonntag, dem 25. Februar um 9.30 Uhr erfolgen.

        B) Altenseelsorgestelle und Krankenhausseelsorgestelle im Dekanat
        Die Altenseelsorgestelle ist seit 1.1.2018 besetzt: Durch Pfarrer Klaus Lehrbach, der in einem Gottesdienst am 28.2.2018 in Groß-Gerau Süd in seine neue Stelle eingeführt wurde. In der letzten Herbstsynode wurde die langjährige Krankenhausseelsorgerin Pfarrerin Gabriele Göbel verabschiedet. Die Stelle im Krankenhaus Rüsselsheim (GPR) ist aktuell im Amtsblatt ausgeschrieben. Die Zeit der Vakanz wurde und wird von Kolleginnen und Kollegen aus den Gemeinden überbrückt, Pfarrerin Stroh hat die Andachten im Klinikum übernommen. Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die Vertretungsdienste übernehmen!

        C) Sonstiges
        In der Zeit vom 10.09.-13.09.2018 wird eine selbst organisierte Fortbildung für die Pfarrerinnen und Pfarrer und Mitarbeitenden des Dekanates (Fachstellen, Musik, Gemeindepädagogischer Dienst) in Amsterdam stattfinden. Thema: „Anders Kirche sein“. Amsterdam – Arrival City zwischen Säkularisierung und Diversität. 

        Gemeindepädagogisches Konzept
        Um die Vorgabe der EKHN von 2014 umzusetzen, nach dem jedes Dekanat ein eigenes gemeindepädagogisches Konzept entwickeln solle, arbeitet seit über einem Jahr ein Ausschuss, der vom Dekanatssynodalvorstand eingesetzt wurde. Das Konzept wurde von den Dekanatsjugendreferenten Bernd Altmann und Alexander Kurz vorgestellt. Kern des neuen Konzeptes ist, die zukünftige Stellenstruktur auf Basis der ermittelten Bedarfe neu zu ordnen und gegebenenfalls neue Stellen aus eigenfinanzierten Mitteln einzurichten. Der Antrag der Ev. Paulusgemeinde Raunheim, einen neuen Ausschuss aus Synodenmitgliedern zu gründen, wurde nach Diskussion abgelehnt. Stattdessen wird der bestehende Ausschuss für Synodenmitglieder erweitert, Pfarrer Wolfgang Prawitz wird auf diese Weise den Ausschuss ergänzen. Das endgültige Konzept soll spätestens auf der Frühjahrssynode 2019 zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

        Gemeindeübergreifende Trägerschaft von Kindertagesstätten (GüT)
        Die geplante Umstellung von individuellen Trägerschaften auf Gemeindeebene hin zu gemeindeübergreifenden Trägerschaften ist der derzeit größte Umstrukturierungsprozess bei Kitas. Seit 2010 wird dieser Prozess beratend durch Mitglieder der Kirchenverwaltung, der Regionalverwaltungen und dem Fachbereich Kitas des Zentrums Bildung in der EKHN begleitet. Vera Bickel, die Projektkoordinatorin und Fachberaterin Mirjam Sütsch erläuterten das Konzept anhand einer Präsentation. Ziel dieses Konzepts ist es, Verwaltungsaufgaben abzugeben, Trägeraufgaben  zu bündeln und zu verwalten, Personalführung, -entwicklung und Qualifizierungen zu optimieren. Inhaltlich bleiben die Gemeinden nach wie vor federführend bei der pädagogischen Ausrichtung der Kitas. Seit 2018 gibt es sechs neue Dekanate innerhalb der EKHN, die sich dieser neuen Trägerschaft angeschlossen haben. Das Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim gehört bisher nicht dazu, das Beratungsangebot steht jedoch.

        Ökumenisches Projekt
        Wie in jedem Jahr unterstützt das Dekanat mit Hilfe der Gemeinden ein ökumenisches Projekt, das aus mehreren Optionen ausgewählt wird. Die vorgeschlagenen Projekte müssen mit den Leitlinien des Dekanats übereinstimmen. Zur Auswahl standen das Projekt "Mirjamkay Foundation" in Ghana, das den Aufbau einer selbständigen Existenz sowie emanzipatorische Bildungsangebote für benachteiligte Menschen fördert. Zweitens das "Mitleid Haus - Witwen- und Waisenprojekt" in Kenia. In diesem Projekt werden insbesondere Schulprogramme, Schaffung von Wohnraum, Verbesserungen im Agrar- und Sanitärsektor, Zisternen und Frauengruppen besonders gefördert. Das dritte Projekt lautete "Europäisches Forum lesbischer, schwuler, bisexueller und transgender Gruppen in der Kirche (EF)". Ziel dieses Projekts ist es, für Gleichberechtigung und Inklusion von LSBTI-Menschen innerhalb der christlichen Kirchen und anderen religiösen Körperschaften einzutreten. Gewählt wurde das zweite Projekt "Mitleid-Haus" mit knappem Vorsprung vor dem Europäischen Forum.

        Sonstiges
        Veränderungen in der Regionalverwaltung Starkenburg-West: Frau Luber, langjährige Leiterin der Regionalverwaltung, geht in den Ruhestand und verabschiedete sich mit einem Dank für die gute Zusammenarbeit. Zum 1.4.2018 wird Eugen Mayerle die Leitung übernehmen, die stellvertretende Leitung übernimmt Edith Untergasser, beide stellten sich ebenfalls persönlich der Synode vor.

        Peter Wagner
        Öffentlickeitsarbeit

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