Dekanat Rüsselsheim

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        Dienst am Menschen

        Diakoniezentrum am Groß-Gerauer Springberg feierlich eröffnet

        Heidi Förster

        Nach fünfjähriger Planungs- und Bauphase wurde in Groß-Gerau das Diakoniezentrum am Springberg am 13. Mai 2022 feierlich eröffnet. Die Verzahnung von Kirche und Diakonie, die Hilfe für die Schwachen in der Gesellschaft spielte eine zentrale Rolle in der Andacht, die von der stellvertretenden Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Ulrike Scherf, Dekanin Heike Mause und dem Vorsitzenden des Regionalbeirats Karl Hans Geil gestaltet wurde.

        Es bleibe die Aufgabe, Missständen entgegen zu treten, sagte Dekanin Heike Mause in ihrer Andacht: „Damit steht gelebte diakonische Arbeit immer Dialog. Sich Themen wirklich zu öffnen, die die Ränder unserer Gesellschaft beschreiben, ja die uns selbst sogar mit unseren Emotionen an Grenzen bringen und nach gelebter sozialer Gerechtigkeit fragen, sind und bleiben eine Herausforderung. Es braucht dazu:  Initiativen, Klarheit, Erkenntnis und Offenheit und das geht oft nur gemeinsam.“
        Das ehemalige Gotteshaus der Evangelischen Versöhnungsgemeinde im Stadtteil Springberg wurde nach 5-jähriger Bauzeit zum Diakoniezentrum umgebaut. Wo einst Gottesdienste, Taufen und Konfirmationen gefeiert wurden, gibt es heute Hilfe und Beratung für Familien, Schwangere, Alleinerziehende und Migrant*innen. Auf 360 Quadratmetern sind vier Wohnungen entstanden. Sie sollen Raum vor allem für Mütter und Kinder bieten. Im Erdgeschoss gibt es eine Erweiterungsfläche für die benachbarte Kita am Springberg. Architektin Gerda Schmitt hat den einstigen Sakralbau so umgestaltet, dass der Charakter des Gotteshauses sicht- und erkennbar geblieben ist. Die Verwendung vorhandener Substanz sei nachhaltiges Bauen, erspare Herstellung und Transport, betonte die Architektin. So konnte mit 3,3 Millionen Euro auch der Kostenplan eingehalten werden.   Bauherr des Diakoniezentrums ist die Diakonie Hessen.
        Ermöglicht wurde der Bau durch eine 100 prozentige Finanzierung durch die EKHN. „Für die Unterstützung durch die EKHN und der Stadt Groß-Gerau sind wir sehr dankbar“, so Lucian Lazar, Leiter des rDW Groß-Gerau-Rüsselsheim. „Beteiligt waren ausschließlich Handwerksbetriebe aus der Region“. Walter Astheimer, erster Kreisbeigeordneter, hob die gute Kooperation von Kreis und Diakonie hervor und Christian Heß vom Dekanatssynodalvorstand sagte: „Christliche Nächstenliebe wird hier jeden Tag gelebt.“

        Heidi Förster
        Öffentlichkeitsarbeit

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