Dekanat Rüsselsheim

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        Ev. Stadtkirche Rüsselsheim

        Einführung von Dekanin Heike Mause

        Heidi Förster

        Am Sonntag, den 6. März 2022 wurde Pfarrerin Heike Mause um 14.00 Uhr in der Ev. Stadtkirche Rüsselsheim von Propst Stephan Arras in einem feierlich musikalischen Gottesdienst in ihr Amt als Dekanin im Ev. Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim eingeführt.

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        Heidi Förster

        Propst Stephan Arras betonte in seiner Einführung: „Ihr neues Dekanat ist fusionserfahren. Die Menschen zu stärken, Begegnungen zu ermöglichen und Zukunft gemeinsam zu gestalten, das ist ihre Aufgabe“. Mit Blick auf anstehende Gemeindefusionen, die nicht immer einfach sind, betonte Arras die Chancen und die Vielfalt, die es dabei trotz aller „Dissonanzen“ zu entdecken gelte. „Sie sind die Schatzsucherin, Klangentwicklerin und Klangentdeckerin hier in der Region. Dafür wünsche in Ihnen Gottes Segen und Freude.“
        Die 1974 in Kassel geborene Heike Mause bringt für die anstehenden Aufgaben viel Erfahrungen mit. Seit 2007 war sie Pfarrerin der Ev. Stadtkirchengemeinde Hanau und hatte dort seit 2018 den Vorsitz des Kirchenvorstandes sowie die Geschäftsführung der seit 2014 fusionierten Großgemeinde von 7000 Gemeindemitgliedern inne.
        Mit Blick auf die hervorragende Arbeit in Kirchenmusik, Jugendarbeit, in der Seelsorge, in der Bildungsarbeit und im Ehrenamt freut sich Dekanin Heike Mause darauf, die Vielfalt kennenzulernen und Projekte gemeinsam anzugehen. In ihrer Predigt betonte sie: „Ich suche eine erkennbare Kirche; ich wünsche mir eine geöffnete Kirche, wo Menschen Raum und Heimat finden, wo sie Gott begegnen können.“ Auch was uns Christinnen und Christen ausmache, brachte Heike Mause in ihrer Predigt auf den Punkt: „Es macht uns aus, dass wir Gutes tun und für Frieden einstehen, ohne die Waffen zu nutzen. Dass wir Menschen helfen, die auf der Flucht sind. Dass wir ihnen einen Raum und Herberge geben. Dass wir die Würde des Menschen achten und wir dafür einstehen, dass wir die Armen, die Schwachen und Fremden integrieren. Dass wir dies ganzheitlich tun und nicht nur im Sinne eines Aspektes: z.B. nur durch den einen, geläufigen Gedanken von sogenannter „Arbeitsmarktintegration“. Es gehört mehr dazu, den Menschen anzunehmen so wie er oder sie ist.  Diakonie ist im Wesen grenzüberschreitend.  Der Grund des Handelns steht in der Nächstenliebe, unabhängig von religiöser und gesellschaftlicher Zugehörigkeit.“

        Gottesdienst mit wunderschöner Musik

        Zu Beginn des Gottesdienstes erklang feierlich, wuchtig und markant die „Eröffnung“ von Traugott Fünfgeld vom Groß-Gerauer Bläser-Ensemble unter Leitung von der Propsteikantorin Wiebke Friedrich. Abwechslungsreich musikalisch wurde der gesamte Gottesdienst feierlich gestaltet. Auch der Ehemann und Kirchenmusiker Christian Mause wirkte an der Orgel mit. Das Musikstück „Salut d’amour“ von Edward Elgar mit Philipp Rau am Cello und Jens Lindemann am Klavier brachte die Gottesdienstbesucher*innen zum Träumen. Die Kantorinnen Gunhild Streit, Anna Myasoedova und die Sopranistin Marion E. Bücher-Herbst bereicherten den Gemeindegesang immer wieder im Chor. Und großen Applaus erhielt die Sopranistin Bücher-Herbst nach der Kantate „Seele lerne dich erkennen“ mit Jens Lindemann am Cembalo, der Flötistin Heike Seemann und nochmals Phillip Rau am Cello.
        Am Gottesdienst wirkten auch die Dekanatssynodalvorsitzende Gisela Kögler, Pfarrerin Julia Bokowski, Pfarrer Andreas Jung, Diakon Bernward Bickmann und Gemeindepädagogin Kristin Flach-Köhler mit.

        Herzliche Grußworte

        In seinem Grußwort betonte der katholische Dekan Karl Zirmer den auch zukünftig hohen Stellenwert der Ökumene und die Zusammenarbeit im sozialpolitischen Bereich. Auch Dekan Joachim Meyer vom Ev. Dekanat Vorderer Odenwald hieß Dekanin Heike Mause stellvertretend für die Kollegen der Propstei Starkenburg herzlich willkommen. Ebenso begrüßte Lucian Lazar, Leiter des regionalen Diakonischen Werkes „mit 16 Standorten und 100 Mitarbeitenden und vielen Ehrenamtlichen im Kreis“ die neue Dekanin mit den Worten: „Ich bin mir sicher, dass Diakonie und Kirche eine enorme Chance für die Menschen vor Ort darstellen.“ Auch Landrat Thomas Will und Walter Zorn vom Dekanatssynodalvorstand  (DSV) hießen die neue Dekanin in ihren Grußworten herzlich willkommen.


        Heidi Förster
        Öffentlichkeitsarbeit

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