Dekanat Rüsselsheim

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        Ordination von Pfarrer Michael Bieber und Einführung von Kantorin Anna Myasoedova

        Feierlicher Gottesdienst in Mörfelden

        Heidi Förster

        Am 22. Januar 2022 wurde Pfarrer Michael Bieber in einem feierlichen Gottesdienst in der Ev. Kirche Mörfelden in sein Amt als Pfarrer der Gemeinde eingeführt. Mit der Ordination wurde der 37-jährige Seelsorger von Propst Stephan Arras, Dekanin Birgit Schlegel, Pfarrerin Ellen Schneider-Oelkers und den Pfarrern Christian Kamleiter und David Rothmund sowie von Andrea Daimer vom Kirchenvorstand öffentlich in den Dienst der öffentlichen Verkündigung eingeführt. Ebenfalls wurde die Kantorin Anna Myasoedova feierlich in ihr Amt eingeführt.

        Heidi Förster

        Aufgrund der Corona-Situation fanden die Ordination von Pfarrer Michael Bieber und die Einführung von Kantorin Anna Myasoedova erst verspätet statt, obwohl beide schon seit Mai und Juni 2020 in Mörfelden das kirchliche Leben gestalten. „Seit Mai 2020 begleiten Sie unsere Gemeinde in schwierigen Zeiten, begleiten die Gottesdienste, haben den digitalen Adventskalender und die Andachten zur Marktzeit gestaltet. Wir freuen uns darauf, wenn Sie ihr volles Potential ausschöpfen können“, sagte Pfarrerin Andrea Schätzler-Weber zur Einführung von Anna Myasoedova. Neben der gottesdienstlichen Begleitung gehört die Leitung der Chöre, regelmäßige Orgel- und Taizé-Andachten, Orgelunterricht und vieles mehr zu ihren Aufgaben. Propsteikantorin Wiebke Friedrich betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung der Kirchenmusik für die Verkündigung und ein vielfältiges Gemeindeleben. Kirchenmusik berührt im Gottesdienst und Konzerten die Herzen der Menschen in besonderer Weise. Auch Chormitglied Barbara Kumpf bedankte sich bei der engagierten Kirchenmusikerin und erinnerte an die Proben bei Sonne im Hof oder mit vielen Lüftungspausen im Gemeindesaal und freut sich darauf, dass endlich wieder regelmäßiger gemeinsam gesungen werden kann.
        Propst Arras betonte in seiner Vorstellung und Einführung von Pfarrer Michael Bieber, eineinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt: „Auch wenn Sie längst vom Segen Gottes begleitet sind, holen wir heute im Gottesdienst den himmlischen Segen auf die Erde herab. Segen ist Rückenwind und wird uns von anderen Menschen zugesprochen. Wir brauchen Mut- und Segenszuspruch. Ich wünsche Ihnen, dass sie den Rückenwind heute ganz besonders spüren.“
        Michael Bieber ist im Allgäu aufgewachsen, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Hotelkaufmann und studierte anschließend Theologie in Neuen-Dettelsau und Berlin. Seine Kommilitonen und Freunde, Pfarrer Christian Kamleiter und Pfarrer David Rothmund waren aus Winkelhaid und Coburg zur Ordination angereist. Spezialvikariate hat Michael Bieber in zwei Kliniken in Wiesbaden absolviert.
        Im Vikariat war Pfarrerin Ellen Schneider-Oelkers in der Ev. Kirchengemeinde Bauschheim seine „Lehrpfarrerin“. Schneider-Oelkers lobte in ihrem Grußwort die gemeinsame Zeit mit den Worten „Ich habe viel von Ihnen gelernt.“  Michael Bieber erinnert sich besonders gern während seines Vikariates an den Religionsunterricht: „Was mir am meisten Spaß gemacht hat, mit Kindern Theologie zu betreiben, die Unvoreingenommenheit der Kinder finde ich sehr erfrischend“. So gehört auch in Mörfelden der Religionsunterricht und der religionspädagogische Auftrag in der Kindertagesstätte zu seinen Aufgaben. Bieber liegt viel an der „Kommunikation des Evangeliums“, wie er sagt und daran, „die Qualität in der Verkündigung aufrechtzuerhalten und im Gottesdienst sinnstiftend und tröstend neue Perspektiven aufzuzeigen.“
        Die Kirchengemeinde hat den engagierten Seelsorger längst freudig aufgenommen und schätzt besonders, so Kirchenvorsteher Uwe Harnisch, Biebers „tiefsinnige Predigten mit Impulsen für neue Gedanken“.
        Pfarrer Michael Bieber kann mit seiner sympathischen und lebensfrohen Ausstrahlung Menschen für den Glauben begeistern. Darin sieht Michael Bieber seine Aufgabe als Pfarrer: „Ich habe in meinem Leben erlebt, dass mir das Evangelium viel Kraft, Trost und Sinn bereitet hat und ich habe erfahren, dass in einer Gemeinschaft, wo das Evangelium gelebt wird, mir auch wieder Sinn und Kraft zukommt und das möchte ich weitergeben.“


        Heidi Förster
        Öffentlichkeitsarbeit

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