Dekanat Rüsselsheim

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Rüsselsheim - Groß Gerau zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

        AngeboteÜbersicht
        Menümobile menu

        Konstituierende Tagung der Dekanatssynode

        Gisela Kögler ist neue Vorsitzende im Dekanat

        Heidi Förster

        Am Freitag, den 4. Februar 2022 wurde bei konstituierenden Tagung der II. Dekanatssynode des Ev. Dekanats Groß-Gerau-Rüsselsheim die neue Dekanatsleitung online per Videokonferenz gewählt. Mit großer Mehrheit wurde die 66-jährige Gisela Kögler aus Mörfelden von den 72 anwesenden Wahlberechtigten zur neuen Vorsitzenden des Dekanatssynodalvorstandes (DSV) gewählt.

        Zu den Aufgaben der Dekanatsleitung gehört die Führung der Geschäfte der Dekanatssynode zwischen ihren Tagungen, Personalentscheidungen über die Mitarbeiter*innen im Dekanat, Entscheidungen über Haushaltmittel, Beratung der Kirchengemeinden und die Profilierung von Kirche in der Region.

        Gisela Kögler zur neuen Vorsitzenden gewählt
        Gisela Kögler ist Diplomsoziologin. Nach Stationen in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Assistentin der Geschäftsführung, einer PR-Agentur als Beraterin, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels als Referentin für Buchmarketing hat sie die letzten 22 Jahre ihrer Berufstätigkeit an der Uni in Frankfurt am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaften als rechte Hand des Direktoriums gearbeitet. Gisela Kögler war in Mörfelden 12 Jahre im Kirchenvorstand, ist seit 2016 Mitglied im DSV, war stellvertretende Vorsitzende und hat auf Dekanatsebene den Ausschuss für Nachhaltigkeit gegründet. Für die Landessynode, in der sie den Ausschuss für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung geleitet hat, wird sie nicht mehr kandidieren. Dafür möchte sie sich nun dafür einsetzen, dass das Dekanat, so Kögler: „so etwas wie eine feste Burg wird, ein Zentrum, das mit einem modernen evangelischen Profil in die Region strahlt. Ein Zentrum, das offene Ohren für die Belange der Mitarbeitenden und die Kirchengemeinden hat.“ Den Reformprozess ekhn2030 auf den Weg zu bringen, darin sieht sie die Chance, „gut aufgestellt zu sein, um konzentrierter, sowohl räumlich als auch personell auch in Zukunft unseren Auftrag des Evangeliums gut zu erfüllen und als Kirche in der Region stark zu sein.“  Der bisherige Vorsitzende Holger Tampe stand aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Holger Tampe wie auch die übrigen scheidenden DSV-Vorsitzenden Andrea Gappisch, Liane Seibert, Else Trumpold, Lucian Lazar, Pfarrerin Andrea Schätzler-Weber und Pfarrer Markus Paul Gärtner werden im Frühjahr in einem Gottesdienst feierlich verabschiedet.

        Wahl in den Dekanatssynodalvorstand (DSV)
        Nachdem sich die Wahlsynode entschieden hat, dass der Vorstand weiterhin aus elf Mitgliedern - sechs Gemeindemitgliedern und fünf Pfarrer*innen - bestehen soll, wurden Astrid Engel von der Luthergemeinde Rüsselsheim sowie Christian Heß von der Kirchengemeinde Büttelborn neu in den Vorstand gewählt und Walter Zorn von der Kirchengemeinde Berkach in seinem Amt bestätigt.
        Die 63-jährige Astrid Engel aus dem Kirchenvorstand der Rüsselsheimer Luthergemeinde ist Juristin und freut sich, den anstehenden Reformprozess mitzugestalten. Christian Heß ist 30 Jahre alt, IT-Berater und seit seiner Jugend in der Kirchengemeinde Büttelborn als auch in der Dekanatsjugendvertretung ehrenamtlich aktiv. Auch als Landessynodaler hat das Dekanat vertreten und möchte „mit Ihnen die Veränderungen, die die kommenden Jahre kommen werden, erfolgreich umsetzen.“ Besonders einsetzen möchte er sich für die Stärkung der übergemeindlichen Jugendarbeit und Unterstützung der Ehrenamtlichen vor Ort. Walter Zorn wurde erneut in die Dekanatsleitung gewählt, in der er in den letzten sechs Jahren die übergemeindliche Trägerschaft der Ev. Kindergärten (GüT) auf den Weg gebracht hat. Walter Zorn ist seit 13 Jahren im Vorstand der Kirchengemeinde Berkach und deren Vorsitzender.

        Im Anschluss wurden Pfarrerin Julia Bokowski aus Crumstadt und Pfarrer Wolfgang Prawitz erneut in den Dekanatssynodalvorstand gewählt. Die 49-jährige Julia Bokowski möchte sich in ihrer Leitungsaufgabe für eine gute Kommunikation und eine Atmosphäre des Vertrauens einsetzen.      
        Wolfgang Prawitz ist Pfarrer für Ökumene im Dekanat, pflegt den Kontakt zu anderen Religionsgemeinschaften, zum Katholischen Dekanat, das sich auch in heftigen Umstrukturierungen befindet, ist zuständig für Kontakte zu den Partnerkirchen und engagiert sich gegen Rassismus. Wolfgang Prawitz ist außerdem im Vorstand der Landessynode und in der Steuerungsgruppe für den Prozess „EKHN 2030“, den er nicht als „Spar- sondern als Zukunftsprozess“ sieht.
        Die zukünftige Dekanin, Pfarrerin Heike Mause ist geborenes Mitglied im DSV, darüber hinaus muss ein weiterer Platz für die Stellvertretung der Dekanin, für die bislang noch keine Bewerbung vorliegt, freigehalten werden.
        Damit ist der Dekanatssynodalvorstand noch nicht komplett. Es werden noch eine Pfarrperson und weitere drei Gemeindemitglieder für den Vorstand gesucht, die bei der nächsten Dekanatssynode am 1. April 2022 gewählt werden können. Die Wahl des/der stellvertretenden Vorsitzenden wurde daher auf die nächste Tagung verschoben.

        Wahl der Kirchensynodalen
        Als Kirchensynodale wurden die drei Gemeindemitglieder Berenike Astheimer-Heger, Christian Heß und Mareike Oponczewski und als Stellvertreter für Christian Heß Richard Hefermehl gewählt. Die Wahl der Stellvertreter*innen für Berenike Astheimer-Heger und Mareike Oponczewski findet bei der nächsten Tagung am 1. April statt.
        Die 44-jährige Bauingenieurin Berenike Astheimer-Heger ist seit 18 Jahren Kirchenvorsteherin in Bischofsheim und seit drei Amtsperioden auch Mitglied in der Dekanats- und in der Kirchensynode. In der Kirchensynode ist sie stellvertretende Vorsitzende im Bauausschuss. Auch Christian Heß ist bereits Mitglied der Kirchensynode und arbeitet dort im Finanzausschuss mit.  

        Die beiden Kandidat*innen aus der Pfarrerschaft, Pfarrerin Hanne Köhler und Pfarrer Wolfgang Prawitz wurden mit großer Mehrheit erneut in die Kirchensynode gewählt.
        Die 63-jährige Hanne Köhler ist seit elf Jahren Pfarrerin in der Rüsselsheimer Luthergemeinde und ist in der Kirchensynode Mitglied im Rechtsausschuss. Als deren Stellvertreterin wurde Pfarrerin Stefanie Bischof aus Nauheim gewählt. Pfarrer Wolfgang Prawitz möchte sich in der Kirchensynode weiterhin für eine gute Verzahnung und Verbindung von Kirchengemeinde- Dekanats- und Landesebene einsetzen.
        Als dessen Stellvertreterin wurde Pfarrerin Michelle Siebers aus Biebesheim gewählt.

        Propst Stephan Arras beglückwünschte die neu gewählten Leitungspersonen im Dekanat und ermunterte die Synodalen, verantwortungsvoll mit Phantasie und Gottvertrauen Kirche zu gestalten.
        Die nächste Dekanatssynode findet am Freitag, den 1. April 2022 um 18.00 Uhr statt.

         

        Heidi Förster
        Öffentlichkeitsarbeit

        Diese Seite:Download PDFDrucken

        to top