Dekanat Rüsselsheim

Angebote und Themen

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        Online-Tagung der Dekanatssynode

        Wahlen zum Vorstand

        Heidi FörsterDekanin Heike Mause mit einer Andacht zu Beginn der 2. Tagung der Dekanatssynode, die online stattfand.

        Bei ihrer zweiten Tagung der Dekanatssynode des Ev. Dekanats Groß-Gerau-Rüsselsheim, die online am 1. April 2022 stattgefunden hat, wurde der Haushalt verabschiedet und wurden mit anschließender Briefwahl weitere Mitglieder in den Vorstand gewählt.

        Für den Vorstand, der aus elf Mitgliedern, sechs Gemeindemitgliedern und fünf Pfarrer*innen bestehen soll, wurden bei der ersten Tagung am 4. Februar 2022 Astrid Engel, Christian Heß und Walter Zorn und Gisela Kögler als Vorsitzende gewählt. Vervollständigen wird das leitende Gremium mit der Briefwahl vom 1. April Dr. Friederike Raquet und Patrick Sauer.
        Friederique Raquet ist 62 Jahre alt, Hals-Nasen-Ohren-Ärztin und kommt aus Bischofsheim. Der 38-jährige Patrick Sauer von der Ev. Bonhoeffergemeinde Rüsselsheim ist Verwaltungsangestellter in einer Steuerkanzlei, Chormitglied und sieht seine Stärken in der Kommunikation.  
        Von den fünf Pfarrer*innen wurden bereits Pfarrerin Julia Bokowski und Pfarrer Wolfgang Prawitz in der Dekanatssynode am 4. Februar gewählt. Ein Platz bleibt für die Stellvertretung der Dekanin unbesetzt, sodass noch eine Stelle zu besetzen war. Die 40-jährige Pfarrerin Stefanie Bischof aus Nauheim wurde nach der Briefwahl gewählt. Sie ist seit 2013 Pfarrerin in Nauheim, hat Theologie in Marburg und Leipzig studiert und ein Spezialvikariat in Peru absolviert. Sie ist Mutter eines eineinhalb-jährigen Sohnes und engagiert sich im Dekanat seit sechs Jahren als Jugendpfarrerin für die Jugendarbeit.

        Wahl der Stellvertreter*innen für die Kirchensynode
        Für die Stellvertretung von Berenike Astheimer-Heger und Mareike Oponczewski wurden Petra Winterhalter und Sebastian Glanz gewählt.
        Petra Winterhalter aus Bischofsheim ist 61 Jahre alt, Bankkauffrau und engagiert sich seit 2002 im Kirchenvorstand ihrer Gemeinde, wo sie im Ökumeneausschuss mitarbeitet und Veranstaltungen mit organisiert.
        Sebastian Glanz aus Worfelden, Stellvertreter für Mareike Oponczewski, ist 25 Jahre alt, studiert Bauingenieurwesen, engagiert sich als Konfiteamer, ist seit 2014 im Kirchenvorstand und seit 2017 in der Jugendvertretung des Dekanats.
        Als Mitglieder für den Verbandsvorstand des Ev. Regionalverwaltungsverbandes Starkenburg-West wurden Dekan a. D. Tankred Bühler, Reiner Kaub und Werner Katz wiedergewählt.

        Ökumenisches Projekt
        Für das jährliche ökumenische Projekt, das aus Mitteln aller Kirchengemeinden unterstützt wird, entschieden sich die Synodalen für zwei Projekte, das „Camp in Bukumbi“ in Tansania und das Projekt „Ferraz de Vasconcelos“ in Brasilien.
        Im Camp Bukumbi in der Region Mwanza in Tansania werden in Trägerschaft des dortigen staatlichen Regionalkrankenhauses Psychisch Kranke und Behinderte versorgt. Mit Unterstützung von Freiwilligen und dem italienischen Priester Father Stephano erhalten die Bewohner*innen, die in der tansanischen Gesellschaft sozial ausgegrenzt und stigmatisiert werden, medizinische Versorgung sowie soziale Betreuung.
        Im Großraum Sao Paulo in Brasilien fördert das diakonische Projekt in Ferraz de Vasconcelos die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit zahlreichen Kursen und bietet für die Eltern, vor allem die Mütter, Familientreffen und Workshops zur Selbsthilfe. Das Projekt wird von der Pfarrerin der Methodistischen Kirche in Brasilien, Noeme de Matos Wirth, mit viel Herz und Kompetenz geleitet.   

        Redebeitrag zum Ukraine-Krieg von Pfarrer Wolfgang Prawitz
        In einem Redebeitrag zum Ukraine-Krieg betonte Pfarrer Wolfgang Prawitz die Hilfsbereitschaft für Geflüchtete aus der Ukraine aus den Kirchengemeinden und deren Friedensgebete und Gesprächsangebote. Prawitz zitierte aus einer Stellungnahme der Kirchenkonferenz der EKD vom 24.03.2022 zum Krieg in der Ukraine „Eine künftige Friedensordnung braucht mehr als militärische Gewalt und Abschreckung: sie braucht globale Gerechtigkeit, sie braucht Klimagerechtigkeit, sie braucht eine verbindliche Rechtsordnung, die die Zivilgesellschaft stärkt, die Menschenrechte sichert und auch für Großmächte gilt. Hass und Gewalt dürfen nicht das letzte Wort haben. Das letzte Wort hat der Frieden."

        Diakonie nennt Anlaufstellen für Hilfen und Ehrenamt
        Der Leiter des regionalen Diakonischen Werks Lucian Lazar gab die Anlaufstellen für Hilfen für Geflüchtete im Kreis Groß-Gerau bekannt. Für Spenden und Ehrenamt ist, Jenna Reibold zuständig. Erreichbar ist sie telefonisch unter 176-16804244 oder per Mail an jenna.reibold@dw-kreisgg.de. Kleidung und haltbare Lebensmittel können freitags zwischen 9.00 und 14.00 Uhr in der Sudetenstraße 47 in Groß-Gerau abgegeben werden. Für die Unterbringung von Ukrainischen Geflüchteten ist in der Kreisverwaltung Olga Stüwe im Fachdienst Asyl und Zuwanderung zuständig. Sie ist telefonisch unter 06152-989638 oder per Mail an o.stuewe@kreisgg.de zu erreichen. Voraussetzung für die Aufnahme Geflüchteter gelten eine abgeschlossene Wohneinheit und ein Zeitraum von mindestens vier bis sechs Wochen.

        Die nächste Dekanatssynode findet am 15. Juli 2022 um 18.00 Uhr mit der Verabschiedung des bisherigen und der Einführung des neuen Dekanatssynodalvorstandes (DSV) statt.

         

        Heidi Förster
        Öffentlichkeitsarbeit





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