Dekanat Rüsselsheim

Angebote und Themen

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        Interkulturelle Wochen Groß-Gerau 2020

        Kino, Diskussionen, Poesie, Musik vom 12.9. bis 6.10.2020 Miteinander gegen Rassismus

        Heidi Förster

        Zwar ohne Eröffnungsfest - aber wie immer mit vielfältigem Programm - zum 16. Mal in Groß-Gerau - laden das Integrationsbüro der Stadt und das Ev. Pfarramt für Ökumene im Ev. Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim zu Veranstaltungen mit Film, Dialog, Workshop, Musik und Poesie vom 12. September bis zum 6. Oktober 2020 ein. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Engagement gegen Rassismus. Machen Sie mit: Gute Gelegenheit für Begegnungen auf Augenhöhe und für Dialog und Kultur vom Feinsten!

        Das Sozial- und Integrationsbüro der Kreisstadt und das Pfarramt für Ökumene im Evangelischen Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim haben zum 16. Mal - und in diesem Jahr unter Berücksichtigung der Corona-Schutzbedingungen in Groß-Gerau ab dem 12. September 2020 knapp vier Wochen lang ein vielfältiges Programm aus Kunst, Kultur und Dialog zusammengestellt. Für alle Veranstaltungen gilt: Bitte halten Sie sich an die aktuellen Abstands- und Hygiene-Richtlinien. Dem Programmheft und/ oder aktuell per Mail an das integrationsbuero@gross-gerau.de entnehmen Sie alles weitere.

        Wegen Corona findet kein Eröffnungsfest am 12. September am Sandböhl statt. Anstelle dessen weisen große Plakat-Leinwände in der Stadt auf die Ergebnisse des Malwettbewerbs "Was ist kulturelle Vielfalt für Sie? mit bunten Farben und Motiven zu Herzlichkeit, Begegnung, Freundschaft, Austausch, Religionen auf die Interkulturellen Wochen hin.

        Gleich am Montag, den 14. September 2020 findet um 19.30 Uhr das "Abrahamische Podium" im Ev. Gemeindehaus der Stadtkirchengemeinde statt. Petra Kunik von der Jüdischen Gemeinde Frankfurt stellt ihr Buch "Gemeinsam hören und Suchen" vor und findet, dass jüdisch-muslimische Begegnungen oft eine*n christliche*n Vermittler*in brauchen. "Wer spricht hier eigentlich mit wem?" ist die Veranstaltung betitelt.
        Dienstags stehen wie in jedem Jahr jeweils um 17.45 Uhr und um 20.15 Uhr im Kommunalen Kino in Groß-Gerau Filme auf dem Programm, die nicht "Mainstream" aber dafür wie "Supa Modo" vom Independent Kino in Afrika am 29. September 2020 absolut sehenswert sind. Auf der Berlinale uraufgeführt, 50 Auszeichnungen und von Tom Tykwer und seiner Frau Marie Steinmann gefördert.
        Ähnlich hochklassig, der Musiker Ben Salomo, am Mittwochen, den 23. September 2020 um 18.00 Uhr unter dem Titel "Hinhören und hinterfragen" zu Gast in der Aula der Prälat-Diehl-Schule.

        Des weiteren finden Sie im Programm Kinderkino oder einen Lyrik-Nachmittag mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. Am Freitag, den den 25. September 2020 lädt die Ahmadiyya Muslim Jamaat Groß-Gerau um 19.00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion zu "Religionen gegen Rassismus" in die Groß-Gerauer Stadthalle ein. Anmeldungen hierfür sind telefonisch oder per Mail an gross-gerau@ahmadiyya.email möglich.

        Der "Fachtag für Demokratie und Menschenwürde 2020 - Kein Platz für Hass" findet am Dienstag, den 15. September 2020 von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Georg-Büchner-Saal des Landratsamtes und an zwei weiteren Donnerstagen von 17.00 Uhr  bis 19.00 Uhr als Online-Talk statt.

        Am Montag, den 21. September 2020 lädt Pfarrer Wolfgang Prawitz nochmals in das Gemeindehaus der Ev. Stadtkirchengemeinde zum Praxis-Workshop "Wie können wir diskriminierungsfrei miteinander reden?" mit der Kulturanthropologin Paola Fabbri Lipsch ein. Am Montag, den 28. September 2020 geht es im Ev. Gemeindehaus neben der Stadtkirche um das Thema "Seenotrettung im Mittelmeer" mit Kapitänin Bärbel Beuse von der Regensburger Organisation SEA EYE.

        In der Broschüre der Interkulturellen Wochen (siehe Download) betonen die Veranstalter:
        "Das „miteinander“ im Motto der Interkulturellen Wochen schließt alle Menschen ein, die ihr Zusammenleben in Groß-Gerau gemeinsam gestalten möchten. Egal wie lange Menschen schon hier leben, ob sie hier geboren, zugewandert oder als Geflüchtete aus den Krisenländern Europas, Afrikas und Asiens zu uns gekommen sind, unabhängig von Religion, Lebenseinstellung, Geschlecht und Alter – alle sind dazu eingeladen, miteinander das Zusammenleben zu gestalten – in Solidarität füreinander und in gegenseitigem Respekt und Vertrauen miteinander."

        Heidi Förster
        Öffentlichkeitsarbeit

         

         

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