Dekanat Rüsselsheim

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        Ordination am 10. März

        Sebastian Gerisch - neuer Pfarrer der Ev. Luthergemeinde

        Heidi Förster

        Seit Januar 2018 hat Sebastian Gerisch seine erste Pfarrstelle in der Ev. Luthergemeinde in Rüsselsheim angetreten. Am 10. März 2018 wird er um 18.00 Uhr im Ordinationsgottesdienst für seinen Dienst in der Gemeinde eingesegnet.

        Als Sohn eines Kirchenmusikers und einer Sängerin wuchs Gerisch, geboren in Dresden, in Kassel auf. Er ist begeisterter Sänger und bekam in den Chören seines Vaters von früh auf einen engen Kontakt zur Kirche.
        In seinem Theologie-Studium in Marburg und Leipzig haben ihn vor allem die Ursprünge von Religion und Christentum sowie die frühen Gedanken und Lebensweisheiten der Menschen auf der Suche nach Gott fasziniert. So beschäftige er sich auch mit Aramäisch, Altorientalistik und der babylonischen Keilschrift. 

        Während seines Vikariates im Zentrum Ökumene ist er quer durch Hessen gereist auf der Suche nach den heutigen Verbindungen christlicher und jüdischer Gemeinden. „Jesus war Jude. Juden sind nicht nur unsere Nachbarn, sondern unsere Glaubensgeschwister, wir teilen das Alte Testament mit ihnen und viele Glaubenspositionen und Werte.“ Deshalb liegt dem Theologen daran, jüdisches Leben als Teil unserer Gesellschaft zu sehen und „als Christen zu unseren Glaubensgeschwistern zu stehen und uns schützend vor sie zu stellen.“ 
        Das Gemeindeleben und die Aufgaben eines Pfarrers lernte Gerisch als Vikar in der Ev. Burgkirchengemeinde Dreieich bei Pfarrer Markus Buss kennen. Dabei schwärmt er von den Gottesdiensten, die sie an kirchenfernen Orten: in der Feuerwehrhalle, beim Schützenverein, bei den Kleingärtnern oder unter freiem Himmel gefeiert haben. Gerisch möchte sich auch in der Luthergemeinde dafür einsetzten,  neue Angebote für  Menschen zu schaffen, die bisher wenig Berührungspunkte mit Kirche hatten.  So wie kürzlich bei der Kino-Nacht in der Lutherkirche mit Bier und Chips. Dabei ist er natürlich als großer Freund der Filmkunst ganz in seinem Element.
        Der 31-jährige Theologe bringt nicht nur frischen Wind in die Gemeinde sondern auch ein unverwechselbares Markenzeichen mit: einen langen Bart, den er als Zopf trägt. 
        In seiner Arbeit möchte er Neues ausprobieren, gewohnte Denkrichtungen durchbrechen und Menschen miteinander in Kontakt bringen.  „Es ist mir sehr wichtig, dass Religion in unserem Alltag als etwas Positives, Schönes und Gewinnbringendes gesehen wird, das mehr als nur Kraft geben kann.“
        Dabei beschreibt er seinen Glauben „wie ein Motor, der mich antreibt. Er kann ein Extramotor sein, der mir noch mehr Energie gibt, z.B., wenn ich Menschen begleite, die in schwierigen Situationen sind.“
        Sebastian Gerisch ist mit einer Theologin verheiratet und möchte als Pfarrer  Teamplayer sein, der für die Menschen da ist, sich selbst nicht zu wichtig nimmt und dabei weiß, dass er die Gemeinde nicht alleine führt.

         

        Heidi Förster
        Öffentlichkeitsarbeit

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