Dekanat Rüsselsheim

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        Themenpark "Identitown" beim Jugendkirchentag

        "Wer bin ich, wer will ich sein?"

        Heidi Förster

        Zeit gemeinsam genießen, feiern, Freunde wieder treffen – beim Jugendkirchentag bot der Themenpark „Identitown“ von der Ev. Jugend des Ev. Dekanats Groß-Gerau-Rüsselsheim viele Überraschungen. „Wer bin ich, wer will ich sein, sich mit sich selbst beschäftigen“, darum ging es in den entlang der Hafenmole aufgebauten Pavillons.

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        Im Zelt bei der Gemeindepädagogin Isabelle Duhmer lockte eine bunte Garderobe aus Kostümen, Hüten und Corsagen, einmal etwas Ungewohntes auszuprobieren, in eine neue Rolle zu schlüpfen. Sich verkleiden und sich einmal ganz anders im Spiegel wahrzunehmen, ein echter Hingucker an der Hafenmole. Gleich nebenan konnten Jugendliche auf Zetteln notieren, wo Gott in ihrem Leben präsent ist, wer Gott für sie ist? Auf einer großen Leinwand konnten die Jugendlichen ihre Gedanken festhalten: „Gott ist für mich jemand, der für Gerechtigkeit sorgt“ oder auf die Frage: Was gibt mir Kraft? „Freunde, Familie, Arbeit, Erlebnisse mit und in der Kirche“.  
        Ruhig und konzentriert ging es auch in der Ausstellung von pro familia „Selbstbestimmt bunt“ zu. Im Innern des Pavillons gab ein Rundgang viele Impulse zum Thema: „Was ist männlich, was ist weiblich, welche Beziehung habe ich zu mir selbst, zu Anderen oder zu Gott?“  Besonderen Anklang fand im „Raum Liebe“ der Ausstellung die Möglichkeit, eine Karte für einen lieben Menschen zu schreiben. Im „Raum Gewalt“ am Ende der Ausstellung hingen Zitate von Gewalterfahrungen und am Ende stand eine große Kiste mit Steinen, die man in einen Wasserbottich werfen konnte. Nachdenklich kamen viele Jugendliche aus der Ausstellung und sagten: „Endlich wird es mal thematisiert“ oder „Ich fand das mit den Postkarten richtig toll!“.   
        In einem weiteren Pavillon konnten die Jugendliche „To-Go-Spiele“ wie „Mensch ärger dich“ oder „Mühle“ selber basteln, die Steine als Spielfiguren und die Hülle, das Spielfeld als Säckchen bemalen.
        Auch für Essen und Trinken war natürlich gesorgt mit einem  Hamburger- und Hot-Dog Stand und einer Saftbar. Hier halfen auch Else Trumpold und Irmgard Duhmer, ehemalige Mitarbeiterinnen im Dekanatssynodalvorstand, fröhlich und kräftig beim Ausschank mit.
        Am hinteren Stand des Themenparks „Identitown“ gleich gegenüber der Bühne boten Elke Deul  und Stefan Klaffeen vom Ev. Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim für die bevorstehende Ausstellung ab Ende August in Rüsselsheim „offen geht – Kunst trotzt Ausgrenzung“ die Möglichkeit, selbst ein Bild für die Ausstellung zu malen.
        Mara, 18 und Kassandra, 16, aus Offenbach erklärten, dass es ihnen darum gehe, Tabus aufzubrechen. Es gehe darum, dass man akzeptiert werde, wie man ist. Und dabei möchten die beiden aufräumen mit scheinbar männlichen und weiblichen Schönheitsmerkmalen oder Verhaltenszuschreibungen, etwa dass Männer stark und Frauen schwach seien.
        Im Container hat Elke Deul Kurzfilme ausgewählt, die Beziehungen, Konflikte und Ausgrenzungen verdeutlichen.
        Ganz am Ende des Themenparks konnte man es sich unter einem großen Baum direkt am Wasser auf einem Liegestuhl mit Blick auf den Rhein gemütlich machen, ausruhen und neue Kraft schöpfen. Auf der Bühne sorgten am Freitag Thomas Stelzer & Band mit Mut machenden Texten für gute Stimmung. Ralf Baitinger ermunterte am frühen Abend mit bekannten Songs, die man sich per QR-Code aufs Handy laden konnte zum „Rudelsingen“. Ob im Vorübergehen oder auf Bierbänken vor der Bühne wurde kräftig mitgesungen zu Hits  wie „Cello“, „“Ich war noch niemals in New York“, oder „Those were the days“.

        Ein großes Lob den Jugendreferenten Bernd Altmann, Alexander Kurz und mehr als 50 Ehrenamtlichen, die diesen vielfältigen Themenpark "Identitown" mit viel Engagement betreiben. Chapeau!

        Heidi Förster
        Öffentlichkeitsarbeit

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